Interdisziplinäres Lernprojekt geht in die nächste Runde

 

Mit dem neuen Jahr geht auch der Neuropädagogische Diskurs in die nächste Runde. Über das interdisziplinäre Lernprojekt stellt sich Impuls Soziales Management die Frage, was Kinder brauchen, um sich gesund entwickeln zu können. Und was kann als Träger gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften getan werden, um die Kleinsten dabei bestmöglich zu unterstützen?

 

Bis Anfang letzten Jahres beobachteten und dokumentierten die Teams der 37 Kindertagesstätten knapp 100 Situationen aus ihrem Einrichtungsalltag. Die anschließende Auswertung dieser Fallvignetten lieferte zehn Themenkomplexe. Einfluss auf die Entwicklung der Kinder nehmen beispielsweise die konzeptionellen Rahmenbedingungen einer Einrichtung, die Gesundheit der Fachkräfte oder das Ernährungsangebot.

 

Das dazu erschienene Grünbuch gibt einen Einblick in das, was bisher geschah und was noch entsteht.

Nun geht es in eine Phase, in der die definierten Themen den Rahmen für teambasierte Forschungsarbeiten bilden. Experteninterviews forcieren den Wissensaufbau. Geschaut und gehorcht wird in die Psychologie, Soziologie, Pädagogik und insbesondere in die Neurowissenschaften.

 

„Keiner weiß besser um die Themen, Herausforderungen und Anliegen des pädagogischen Alltags Bescheid, als die Fachkräfte selbst. Das Beobachtete braucht eine Ausdrucksform, eine Sprache und gemeinsam können wir sie übersetzen“, gibt Impuls-Inhaber Alfons Scheitz zu verstehen.