Impuls setzt Betretungsverbot um

 

Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung von Covid-19 (Corona) setzt Impuls Soziales Management seit dem 16.03.2020 das Betretungsverbot in seinen Kinderbetreuungseinrichtungen um. Diese Maßnahme entspricht den behördlichen Anweisungen der jeweiligen Landesministerien, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen. Wie lange Impuls das Verbot umsetzt, hängt von den weiteren Entwicklungen ab; der Großteil der Kinderbetreuungseinrichtungen bleibt zunächst bis zum 19.04.2020 geschlossen, im Saarland und Baden-Württemberg zunächst bis nach Ostern. 

 

Der eingerichtete Krisenstab des Unternehmens steht im engen Austausch mit Behörden und Juristen und prüft in regelmäßigen Abständen, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. Für Elternteile, die in systemrelevanten Berufen (Gesundheit, Pflege, Medizin, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz) tätig sind, prüft das Team in Zusammenarbeit mit den Einrichtungsleitungen derzeit die Einrichtung einer Notfallbetreuung an den einzelnen Standorten. 

 

Auch für die Mitarbeitenden der Verwaltung gelten ab sofort besondere Maßnahmen: Hier setzt das Unternehmen verstärkt auf Telearbeit, außerdem werden nicht dringend notwendige (Dienst-)Reisen und Termine abgesagt, verschoben oder per Videokonferenz durchgeführt. „Alle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind jedoch weiterhin für unsere Mitarbeitenden, Eltern und Kunden da und stehen bei Fragen zur Verfügung“, sagt Lisa Janz, Geschäftsführerin von Impuls Soziales Management.

 

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen informiert Impuls an dieser Stelle sowie auf Facebook regelmäßig, sobald sich weitere Veränderungen ergeben.

 

Update 18.03.2020 zu den Elterngebühren:

 

Da durch die behördliche Schließung keine Leistung in Anspruch genommen werden kann, wäre ein Anspruch auf Rückzahlung möglicherweise eine logische Konsequenz. Trotz dieser Schließung müssen die pädagogischen Fachkräfte vorerst jedoch ihre Arbeitsleistung erbringen und die Kitaträger die Personal-, Sach- und Betriebskosten weiter zahlen.

 

Da Elternbeiträge eine wichtige Säule der Finanzierung sind, haben zurückgehaltene Elternbeiträge weitreichende Folgen. Personal-, Sach und Betriebskosten können nicht mehr gedeckt werden. In der Folge besteht das Risiko, dass Personal entlassen oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen werden muss. Im Sinne des gemeinschaftlichen Zusammenhaltes bitten wir Sie in dieser besonderen Lage, auf mögliche Rückzahlungsansprüche zu verzichten. Wir bemühen uns derzeit auf allen Ebenen darum, mit den Behörden eine Lösung zu finden, Elternbeiträge zurückzuerstatten und unsere Finanzierung damit auf anderem Wege sicherzustellen.

 

Update 19.03.2020:

 

Impuls ruft Petition ins Leben

 

Liebe Eltern,

 

Stellen Sie sich vor, wir haben die Corona-Pandemie überstanden und Ihr Kinderbetreuungsplatz ist weg. Was Eltern deutschlandweit aufgrund fehlender Kita-Plätze eh schon häufig betrifft, könnte sich durch die aktuelle Situation noch verstärken. Warum? Wir als Träger müssen weiter für die Personal-, Sach- und Betriebskosten aufkommen. Fallen geplante Elternbeiträge sowie öffentliche Zuschüsse weg, so kann es passieren, dass die Zahlungsfähigkeit von Trägern nicht mehr gewährleistet ist und der Betrieb der Einrichtung nach der Pandemie nicht mehr sichergestellt werden kann.

 

Eine externe Betreuung von Kindern ist unerlässlich, um unsere Wirtschaft dauerhaft zu erhalten. Dies zeigt die aktuelle Situation, in der Sie aufgrund der behördlichen Anordnungen nicht auf unsere Dienstleistung zurückgreifen können.

 

Damit Ihre Kinder auch in Zukunft in besten Händen sind, während Sie Ihrem Beruf nachgehen, rufen wir Sie zur Unterstützung auf. Unterschreiben und teilen Sie unsere Petition, damit wir Unterstützung durch die Politik erhalten und auch nach der Corona-Pandemie weiterhin Ihre Kinder betreuen können.

 

https://www.openpetition.de/petition/online/sofortige-kompensation-von-finanziellen-ausfaellen-durch-corona-fuer-kita-traeger