Corona führt zum Umdenken: Was wären Unternehmen ohne Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

 

Die temporären Schließungen der Kindertagesstätten waren für alle ein großer Schock: Doch nach der ersten Schockstarre, führten die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen bei Unternehmen zu einem Umdenken.

 

Home Office, flexible Arbeitszeiten, betriebliche Kinderbetreuung – alles, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärkt, rückt nun mehr als je zuvor in den Fokus. Was vorher noch unmöglich schien, ist binnen sechs Monaten in vielen Unternehmen selbstverständlich geworden. Doch agile Unternehmen, die sich schon vorher mit dem Thema Vereinbarkeit beschäftigt haben, waren in Krisenzeiten deutlich besser vorbereitet als andere. Das zeigt auch die aktuelle Studie „Neue Chancen für Vereinbarkeit! Wie Unternehmen und Familien der Corona-Krise erfolgreich begegnen“. Darin sagen 82 Prozent der befragten Unternehmen, dass die Kinderbetreuung ein zentraler Faktor für die Produktivität ihres Unternehmens sei. Die Studie wurde durch das Bundesfamilienministerium beim Beratungsunternehmen Prognos in Auftrag gegeben. Für Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) ist das Fazit der Studie klar: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist systemrelevant und essenziell für eine funktionierende Wirtschaft – das hat sich während der Corona-Pandemie mehr denn je bestätigt. Die Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen mit einer familienorientierten Unternehmenskultur besser für die Herausforderungen der Corona-Krise und für die Zukunft gewappnet sind.“ so Giffey.

 

Nahezu zeitgleich sind die Ergebnisse der Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt -und Berufsforschung (IAB) „Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona“ erschienen. Die Befragung zeigt, dass die Möglichkeit einer externen Kinderbetreuung stark auf die Lebenszufriedenheit von Müttern und Vätern einzahlt. 44 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen gaben in der Befragung an, dass ihre Belastung durch die tägliche Kinderbetreuung zu Hause stark gestiegen sei. Beide Elternteile, deren Belastung durch die Kinderbetreuung stark gestiegen ist, sind signifikant unzufriedener als Eltern, bei denen dies nicht der Fall ist. Dies unterstreicht einmal mehr, welchen besonderen Stellenwert auch die 40 Kindertagesstätten von Impuls Soziales Management bei Familien und Unternehmen haben.

 

Die Rolle von Unternehmen hat sich verändert: Sie werden zunehmend zum Partner für Familien, müssen gemeinsam flexible Lösungen mit ihren Mitarbeitenden erarbeiten, um Vereinbarkeit zu schaffen und das nicht nur in Krisenzeiten, sondern dauerhaft!