Berufseinstieg bei Impuls Soziales Management

 

Jedes Jahr von Juli bis Oktober starten viele ehemalige Schüler:innen in das Berufsleben. Dabei haben sie die Qual der Wahl: Geld verdienen in einem Ausbildungsberuf, Kulturen kennenlernen während eines Auslandsaufenthalts, weiter lernen und pauken im Studium oder einen sozialen Beitrag leisten während eines freiwilligen sozialen Jahres. Alles ist zunächst ein Neustart und es gilt herauszufinden, welche berufliche Perspektive die richtige für einen selbst ist. Herauszufinden, was einem nicht gefällt, gehört ebenso dazu, wie das zu entdecken, was einem Tag für Tag Freude bereitet.

Den Entscheidungsprozess erleichtern Erfahrungsberichte, die andere teilen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden oder diese schon gemeistert haben. Impuls Soziales Management hat bei seinen Berufseinsteiger:innen einmal nachgefragt, wie sie die ersten Wochen im Berufsleben wahrgenommen haben, welche Fragen sie begleitet haben, wovor sie Angst hatten und was ihnen die meiste Freude bereitet hat.

Im Interview war Impuls Soziales Management mit Katharina Pötsch, duale Studentin im Lumiland am Campus, Eric Hefter, Berufspraktikant im WiKi, Saskia Prinz, Auszubildende bei den Unikaten und Marieke Kungl, Auszubildende im WaldSchatz.

Impuls: Warum haben Sie sich für Ihren jetzigen Berufsweg entschieden?

Marie Kungl: Ich habe mich für die praxisintegrierte Ausbildung entschieden, da ich jede Woche sowohl im Betrieb als auch in der Schule sein kann und somit bei beidem nicht den Anschluss verliere. Des Weiteren ist es auch von Vorteil, während der Ausbildung Geld zu verdienen.
Saskia Prinz: Für mich fiel die Entscheidung auf die praxisintegrierte Ausbildung, da es für mich sehr ansprechend ist, dass ich die schulischen Inhalte sofort in der Einrichtung ausprobieren und umsetzen kann.
Katharina Pötsch: Es bringt mich näher an meinen Traum mit Kindern arbeiten zu können, denn das Studium bietet mir die Möglichkeit, mich nach meinem Abschluss, in vielfältiger Art und Weise im sozialen Bereich aufzustellen.

Impuls: Wie ist Ihr erster Eindruck von Ihrer Impuls-Einrichtung gewesen?

Eric Hefter: Mein erster Eindruck war sehr positiv, da ich direkt von einem sehr offenen Team aufgenommen wurde und einem in der Einrichtung genügend Freiraum gegeben wird, um sich selbst entfalten zu können.
Katharina Pötsch: Für mich schaffen sowohl die Kolleg:innen, als auch die Kinder und Eltern eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen. Sie kreieren einen Ort, an dem jeder gerne und gut ankommen kann.

Impuls: Gab es Sorgen oder Ängste, die Sie vor dem Start hatten?

Marieke Kungl: Ja, dass es im Team nicht harmonieren könnte.
Saskia Prinz: Zu Beginn der Ausbildung hatte ich die Sorge, wie ich meine Zeit einteile, um allen Anforderungen der Schule und Praxis gerecht zu werden. Mit der richtigen Unterstützung lässt sich diese Herausforderung aber meistern.
Katharina Pötsch: In meinen Augen kann man das an dieser Stelle nicht direkt Sorgen oder Ängste nennen, doch der Job wird in vielerlei Hinsicht unterschätzt. Zu den Stärken einer Erzieherin oder eines Erziehers zählen viel Verantwortungsbewusstsein, eine feste Wertehaltung, Entscheidungsfähigkeit, vorausschauendes Handeln, Teamfähigkeit und Selbstreflexion. Alles zusammen muss klappen!

Impuls: Haben sich Ihre Sorgen bestätigt oder gab es andere herausfordernde Situationen zu Beginn?

Eric Herfter: Sorgen haben sich nicht bestätigt, aber etwas, was mir schon länger schwer fällt, ist, das richtige Maß an Strenge zu finden. Ich weiß: Den Kindern Grenzen aufzuzeigen gehört zum Alltag dazu, trotzdem fällt es mir bei manchen Kindern schwer, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Saskia Prinz: Zum Teil ja, mich fordert während der Klausurenphasen die Planung meiner Zeit heraus.
Katharina Pötsch: Schwierige und emotionale Momente und Situationen nicht zu nah an mich heranzulassen, ist für mich eine echte Herausforderung.

Impuls: Und was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Tätigkeit, worauf freuen Sie sich jeden Tag?

Marie Klungl: Es gibt oft Situationen, in denen die Kinder lustige Sachen sagen, die mich einfach zum Lachen bringen.
Saskia Prinz: Für mich ist das Schönste an meiner Tätigkeit, mich mit den Kindern zu beschäftigen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten.
Eric Herfter: Das Schönste ist und bleibt die direkte Arbeit mit den Kindern. Zu beobachten, wie Kinder für uns Alltägliches zum ersten Mal in ihrem Leben wahrnehmen, ist immer wieder faszinierend.
Katharina Pötsch: Eindeutig auch das Lachen der Kinder, denn wie man so schön sagt: „Das Lächeln der Kinder am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen“. Dieser Spruch wurde die letzten Wochen täglich bestätigt und ich freue mich auf jeden Tag und das, was dieser mit sich bringt. Und ebenfalls die spannenden und schwierigen alltäglichen Herausforderungen, denen man gegenübertritt. Ich bin froh, seit Oktober ein Teil des Teams zu sein und freue mich auf tolle Jahre mit vielen gesammelten Erfahrungen und einen Abschnitt meines Lebens voller spannender und schöner Erinnerungen.

Impuls: Wie haben Sie Impuls Soziales Management alsArbeitgeber bisher erlebt?

Eric Herfter: Durch meine bisherigen Erfahrungen im WiKi kann ich das Streben nach Qualität und Wertschätzung von Impuls Soziales Management nachvollziehen. Die Rundum-Versorgung an Zuwendung und fachlicher Qualität wäre unter anderen Trägern nicht so möglich wie ich sie aktuell im WiKi vorfinden kann.
Katharina Pötsch: Als Träger und Arbeitgeber schaffen sie Einrichtungen, die zu Orten für alle Kinder und ihre Familien, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, von besonderem Förderbedarf und vom jeweiligen Geschlecht werden. Jeder ist willkommen und durch gute Förderung, einschließlich kontinuierlicher Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, schafft es Impuls Soziales Management eine stetige Weiterbildung jedes Einzelnen aufrechtzuerhalten.
Saskia Prinz: Ich schätze es sehr, dass es für jedes Thema eine:n verlässliche:n Ansprechpartner:in gibt.

Impuls: Was denken und hoffen Sie, wird die Zukunft für Sie bringen?

Saskia Prinz: Ich denke, dass ich bei Impuls viel Erfahrung und Wissen sammeln kann und eine erfolgreiche Ausbildung absolviere.
Katharina Pötsch: Ich hoffe, dass ich mich sowohl auf fachlicher als auch persönlicher Ebene in den kommenden Jahren weiterbilden kann und an meinen Aufgaben wachsen werde.
Marie Klungl: Nach dem Beenden meiner Ausbildung würde ich sehr gerne weiterhin in dieser Impuls-Einrichtung arbeiten, denn es wird großen Wert auf einen respektvollen Umgang untereinander gelegt und ich fühle mich wohl.
Eric Herfter: Das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass ich nie genau sagen kann, was mich in Zukunft erwartet, doch auch, dass sich durch Herausforderungen neue Möglichkeiten ergeben. In Zukunft möchte ich meine Erfahrung nutzen, um meine pädagogische Identität zu festigen und gleichzeitig immer offen für neue Impulse bleiben. Und genau dafür bin ich momentan am richtigen Ort!

 

Auf dem Bild: Katharina Pötsch und Eric Herfter