Wussten Sie schon... ?

 

Im Folgenden beantworten wir Ihnen einige der am häufigsten gestellten Fragen von Eltern rund um die Arbeit in unseren Kitas. Sie haben weitere Fragen zu unserer pädagogischen Arbeit oder möchten eine unserer Einrichtungen gemeinsam mit Ihrem Kind besichtigen? Dann sprechen Sie uns gerne an!

It´s worth it – Bilingualität in der Kita?

Die ersten drei Lebensjahre sind für den Spracherwerb von größter Bedeutung. Wir begleiten, unterstützen und ermutigen die Kinder beim Erwerb aller sprachlichen Grundlagen. Eine besondere Herausforderung der Sprachförderung liegt in der Unterstützung derjenigen Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Um ihre angemessene Integration und einen erfolgreichen Übergang in die Schule zu ermöglichen, ist es uns wichtig, diese Kinder insbesondere beim Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen. Mit regelmäßigen thematischen Angeboten für die Kinder tragen wir dazu bei, dass sie kontinuierlich ihren Wortschatz und somit ihre sprachliche Kompetenz zu erweitern.
Einen korrekten Umgang mit Sprache erlernen Kinder nur, wenn sie den Spracherwerb erfolgreich meistern. Dies gelingt vor allem dann, wenn es von Geburt an ein qualitativ hochwertiges Sprachangebot in der Familie und in der pädagogischen Alltagspraxis der Kindertageseinrichtung gibt. Dementsprechend ist die bestmögliche sprachliche Förderung in der pädagogischen Praxis auch ein Ziel von Impuls Soziales Management.

 

Flyer Bilingualität in der Kita

Wer ist eigentlich Kuno Beller und was hat er mit der Entwicklung eines Kindes zu tun?

In unseren Betreuungseinrichtungen orientieren wir uns an dem Beobachtungsmodell von Kuno Beller, er hat in einer Übersicht – der Kuno-Beller-Entwicklungstabelle – alle Schritte der kindlichen Entwicklung von der Geburt bis zum sechsten Lebensjahr zusammengetragen. Mithilfe dieser Übersicht lassen sich Entwicklungsfortschritte eines Kindes in verschiedenen Bereichen sehr gut wahrnehmen, beobachten und dokumentieren. Daraus ergibt sich dann unser pädagogisches Handeln. Folgende Entwicklungsbereiche werden von Kuno Beller unterschieden:

 

·         Körperpflege,

·         Umweltbewusstsein,

·         sozial-emotionale Entwicklung,

·         Spieltätigkeit,

·         Sprache,

·         Kognition sowie

·         Grob- und Feinmotorik.

 

Unser Ziel ist es, die gewonnenen Informationen in individuellen pädagogischen Angeboten für jedes Kind umzusetzen, um seine Entwicklung optimal zu fördern und dadurch eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden.

Welche Eckpfeiler liegen der Arbeit der Kitas von Impuls zugrunde?

Es ist unser Ziel, Wissensdurst zu stillen – und Wärme zu geben! Im Zentrum der pädagogischen Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher stehen die Bedürfnisse und aktuellen Lebenssituationen der Kinder. Klar, dass sie bei Impuls so richtig toben, spielen und einfach Kind sein dürfen. Aber sie werden auch – ihrem Alter entsprechend und völlig spielerisch – in ihren musischen, künstlerischen und sprachlichen Fähigkeiten gefördert. So ist zwei? und mehrsprachige Erziehung in den meisten Impuls?Einrichtungen ebenso selbstverständlich wie die kindgerechte Vermittlung erster naturwissenschaftlicher Kenntnisse. Denn Kinder sind schon von sich aus neugierig, aufmerksam, interessiert und motiviert. Diesen Wissensdurst und Forschungsdrang, diese Lernmotivation wollen wir in unseren Einrichtungen unterstützen und aufrechterhalten, indem eine vielfältig anregende Umgebung geschaffen wird. Eine Umgebung, die darüber hinaus auch noch etwas anderes Wesentliches vermittelt: Geborgenheit und Sicherheit, Wärme und Menschlichkeit. Unser Ziel ist es, Kindern in unseren Einrichtungen die bestmöglichen Bedingungen für ihre persönliche Entwicklung zu schaffen. Dabei gehen wir davon aus, dass jedes Kind einen individuellen Fahrplan für seine Entwicklung in sich trägt. Wir verstehen uns als unterstützende und fördernde Begleiterinnen und Begleiter. Entwicklung braucht Zeit, Raum und Vertrauen. Uns ist es wichtig, den Kindern einen sicheren, wertschätzenden Rahmen und viele Anregungen zu geben, damit sie ihre Potenziale und Fähigkeiten optimal entfalten können. Kinder lernen durch Handeln. Bildung in der Kita heißt für uns deshalb Aktivität: in der Bewegung, im Experimentieren und im Erfahren. Wir wissen heute nicht, welche Kompetenzen und Kenntnisse unsere Kinder in 20 Jahren brauchen werden – aber wir können ihnen Grundlagen für ihren weiteren Lebensweg mitgeben: Selbstvertrauen, Offenheit und Lust zu lebenslangem Lernen und aktivem Gestalten. Dies verstehen wir als unsere wichtigste Bildungsaufgabe. Unsere Einrichtungen sind Entwicklungspartner für Ihre Kinder.

Welche pädagogischen Konzepte gibt es bei Impuls?

Jede Impuls-Einrichtung entwickelt ein eigenes Profil, das sich an einem – oder übergreifend an mehreren – der folgenden pädagogischen Konzepte orientiert:

 

• Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler,

• Situationsansatz,

• pädagogisches Bildungskonzept nach Maria Montessori/Montessori-Pädagogik,

• Waldpädagogik und

• Reggio-Pädagogik 

Habe ich einen Anspruch auf einen Krippenplatz?

Endlich ist es soweit: Ab dem 1. August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder vom ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr. Aber was genau bedeutet es, einen Rechtsanspruch zu haben? Wo finde ich einen geeigneten Platz für mein Kind und was kann ich tun, wenn ich keinen Platz finde? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich Eltern jetzt und in Zukunft beschäftigen und bei denen wir unterstützen möchten.

 

Auf welcher Rechtsgrundlage basiert der Rechtsanspruch?

Mit dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) aus dem Jahr 2008 wurde beschlossen, dass ab dem 1. August 2013 bundesweit jedes Kind zwischen dem vollendeten ersten und dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz hat. Bund, Länder und Kommunen verfolgen damit das Ziel, ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren zu schaffen. Dabei wird eine Betreuungsquote von 35% der Kinder unter drei Jahren bis zum August 2013 angestrebt. Im März 2012 lag die bundesweite Betreuungsquote gerade einmal bei 27,6%.

 

Wer hat Anspruch auf einen Betreuungsplatz?

Ab dem 1. August 2013 haben Eltern für Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Der Anspruch gilt für alle Bundesländer, jedoch können Einzelheiten bundeslandspezifisch abweichen.  Der Rechtsanspruch kann durch einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege erfüllt werden.


Wo erhalte ich Informationen über freie Betreuungsplätze?
Informationen über freie Kinderbetreuungsplätze erhalten Eltern über das zuständige Jugendamt oder die jeweilige Kommune. Zusätzlich informieren verschiedene Internetplattformen wie beispielsweise kita.de über freie Betreuungsplätze. Selbstverständlich können Betreuungsplätze auch bei den ortsansässigen Trägern der Betreuungseinrichtungen direkt angefragt werden.

 

Was kann ich tun, wenn trotz Rechtsanspruch kein Betreuungsplatz zur Verfügung steht?
Grundsätzlich gilt: Wer keinen Betreuungsplatz bekommt obwohl ein Rechtsanspruch besteht, kann unter bestimmten Voraussetzungen Klage einreichen. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass das Gericht nicht vorhandene Plätze auch nicht zusprechen kann. Allerdings kann das Gericht der Kommune auftragen zu prüfen in wie weit die Plätze tatsächlich ausgeschöpft sind. Im Einzelfall können größere Gruppen gefordert werden oder Ausnahmegenehmigungen  erwirkt werden. Ebenso ist zu prüfen, ob die Kommune innerhalb einer angemessenen Zeit einen geeigneten Betreuungsplatz anbieten kann. Sind Eltern gezwungen, sich selbst um eine geeignete Betreuung für ihr Kind zu kümmern, weil der Träger der öffentlichen Jugendhilfe kein angemessenes Angebot macht bzw. in naher Zukunft machen kann, können im Nachgang Ansprüche auf Ersatz der dadurch entstandenen Mehraufwendungen geltend gemacht werden. Wenn eine privat finanzierte Ersatzlösung teurer ist als der kommunale Betreuungsplatz, könnte z.B. die Differenz als Schadenersatz gefordert werden. Jedoch müssen hier die genannten Voraussetzungen erfüllt sein, die der Rechtsanspruch mit sich bringt. Zudem ist zu berücksichtigen, dass das Gericht im Einzelfall anders entscheiden kann. Beispiel: Das Jugendamt kann erst neun Wochen später einen Betreuungsplatz anbieten. Die Eltern finden aber sofort eine private Lösung - jedoch teurer. Hier müsste geprüft werden, ob das Gericht die Kosten tatsächlich erstattet oder ob man von den Eltern erwarten kann die Zeit abzuwarten da diese angemessen ist.

Lässt sich für das Kind überhaupt keine Form der Betreuung finden und kann ein Elternteil deshalb seine Arbeit nicht mehr ausüben, kann in Einzelfällen der entgangene Lohn eingefordert werden. Auch hier muss der Einzelfall betrachten werden, zudem ist nachzuweisen das der entgangene Lohn tatsächlich auf die nicht vorhandene Kinderbetreuung zurückzuführen ist.

Portfolio-Arbeit – individuelle Beobachtung und Förderung eines Kindes

Die Portfolio-Arbeit ist eine weitere Methode zur individuellen Beobachtung und Förderung in unseren Einrichtungen. Hierzu wird für jedes Kind bei seinem Eintritt in die Krippe bzw. Kita ein Ordner angelegt, in dem anhand von Fotos und Lerngeschichten die persönliche Entwicklung dokumentiert und erlernte Kompetenzen sowie Fortschritte gesammelt werden. Bezugserzieher bzw. Beziehungserzieherin füllen (mit älteren Kindern auch gemeinsam) den Ordner mit Notizen zu allen wichtigen Entwicklungsschritten, Fotos oder aber auch mit selbstgemalten Bildern.

Mithilfe der Portfolio-Arbeit wird eine individuelle Begleitung des Kindes während seines gesamten Aufenthaltes in Kinderbetreuungseinrichtung möglich. Nicht zuletzt wird so auch der Übergang von der Krippe in den Kindergarten erleichtert. Denn nur, wenn die ersten Entwicklungsschritte eines Kindes bekannt sind, kann auch die weitere Entwicklung gut begleitet werden. So ermöglicht die Portfolio-Arbeit, den individuellen Förderbedarf zu erkennen und dies in unserer pädagogischen Arbeit umzusetzen, in einer Form, die auch den Kindern Spaß macht!

Bilingualität in der Kita - was verbirgt sich hinter dem Begriff Immersionsmethode?

Die Immersionsmethode gilt als das erfolgreichste Verfahren für den Erwerb einer zweiten Sprache – und zwar schon in der frühen Kindheit. Immersion bedeutet eintauchen und wird auch mit Sprachbad übersetzt. Bei der Immersionsmethode wird die zu lernende Sprache konsequent im gesamten Tagesablauf der Kita gesprochen. Die Fremdsprache wird nicht als Lehrgegenstand betrachtet, sie ist Arbeitssprache (in der Schule findet Sachunterricht in der fremden Sprache statt).

Es gilt das Prinzip Eine Person – eine Sprache. Das Gesagte verstärkt die fremdsprachige Erzieherin bzw. der Erzieher durch Mimik und Gestik. Dadurch kann sich das Kind die Sprache eigenständig erschließen – wie bei der Muttersprache. Dies bildet die natürliche Art nach, in der  Kinder Sprache lernen, so ist Immersion immer auch sehr kindgerecht. Korrekturen oder Üben der fremden Sprache sind bei der Immersionsmethode nicht notwendig. Immersion sollte für die Kinder ein Angebot sein, ein Kind sollte nicht dazu gezwungen werden.  Durch das Eintauchen in die fremde Sprache erreichen Kinder ein beeindruckend hohes Niveau im sprachlichen Ausdruck. Da es von großer Bedeutung ist, dass Muttersprachler als Erzieherinnen oder Erzieher zur Verfügung stehen, werden in den Impuls-Einrichtungen hauptsächlich Muttersprachler als bilinguale Fachkräfte eingesetzt.
Kleine Kinder lernen in der Regel problemlos neue Sprachen. Eltern fürchten dennoch häufig, ihre Kinder mit einer zweiten Sprache zu überfordern. Sie haben Angst, dass dann auch die Muttersprache zu kurz kommen könnte. Diese Befürchtungen sind jedoch unbegründet. Es ist erwiesen, dass die Entwicklung der Muttersprache durch den Erwerb einer zweiten Sprache positiv beeinflusst wird. Kinder übertragen ihr Wissen über Sprache auf die Muttersprache. Außerdem wird insgesamt die geistige Entwicklung gefördert. Dabei erfordert Immersion keine besondere Begabung, sie ist für alle Kinder geeignet, denn in jedem Kind ist die Eigenschaft, sich Sprache erschließen zu können, angelegt.

Computer, Kamera und Co. – wie lernt ein Kind einen kompetenten Umgang mit Medien?

Es kommt den kindlichen Lebensgewohnheiten entgegen, Medien im Kindergartenalltag zu verwenden statt auszuschließen – Medien gehören zur heutigen Realität, auch in den Einrichtungen von Impuls Soziales Management. Kinderwelten sind Medienwelten. Allerdings ist es wichtig, Kinder altersgerecht auf einen sicheren Umgang mit Medien vorzubereiten. Kinder wachsen mit Medien auf: Sie hören zu Hause CDs, kennen die Kamera, mit der sie fotografiert werden, schauen Fernsehen und telefonieren mit der Oma. Und Kinder machen bereits in frühen Jahren erste Erfahrungen mit dem PC, beispielsweise über ein Lernprogramm oder ein Spiel. In unseren Einrichtungen werden Kinder spielerisch in die unterschiedlichen Medienwelten eingeführt. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Medien wie Zeitung, Fernsehen, PC oder den CD-Player in den Einrichtungsalltag zu integrieren.

Kinder integrieren Medien oftmals ganz von selbst in ihr Spiel, beispielsweise in Rollenspiele. Sie ahmen einen Medienhelden nach und benutzen Spieltelefone oder Kameras. Dies geschieht meist unbewusst. Auch unterhalten sich Kinder über TV-Serien, die sie anschauen, und PC-Spiele, die sie spielen. Wir hören aktiv zu und fragen nach, denn nur so bekommen wir ein Gefühl für das Medienverhalten der Kinder und können gezielt darauf eingehen.

Wir bieten den Kindern PC-Kurse entsprechend ihrem Alter an. Einige unserer Einrichtungen verfügen über einen PC-Raum, in dem Einführungskurse für Kinder stattfinden. Darüber hinaus bieten wir ihnen die Möglichkeit, einen PC-Führerschein zu erwerben. Im Rahmen des Projekts werden spielerisch die Grundfunktionen des PCs vermittelt. Dabei verwenden wir selbstverständlich kindgerechtes Zubehör, z. B. eine Kindertastatur. Dies ist ein zusätzliches  Angebot für die älteren Kinder in der Einrichtung, denn sie verfügen bereits über Grundlagen, die den Zugang zu den unterschiedlichen Medienwelten erleichtern.

Durch ein digitales schwarzes Brett im Eingangsbereich einiger Einrichtungen werden die Medien Film und Bild näher gebracht. Über diesen Monitor sehen Eltern und Kinder Fotos vom Tagesablauf, Bilder des letzten Ausflugs oder sogar Fotos, die Kinder selber mit der Kamera gemacht haben. Zusätzlich werden Eltern wichtige Informationen vermittelt (Einladung zum Elternabend, Veranstaltungen usw.).

In unserer Einrichtung Wilde Hummeln läuft derzeit das Pilot-Projekt Elternet. Hierbei handelt es sich um ein Intranet, in dem sich Eltern über den Tagesablauf, aktuelle Erkrankungen in der Kita oder auch den Essensplan informieren können. Da das Konzept erfolgreich ist, wird es auch auf andere Einrichtungen ausgeweitet.

Wir möchten Kinder mit ihrem Eintritt in die Kita spielerisch an die Medienwelt heranführen, denn sie ist Teil ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung. In unseren Einrichtungen begleiten wir Kinder bei ihren Erfahrungen und entdecken gemeinsam die große Welt der Medien.

Wie wird mein Kind auf die Schule vorbereitet?

Die enge Zusammenarbeit von Kindertagesstätte und Grundschule ist für die Sicherstellung der Kontinuität der Bildungsprozesse entscheidend. In betrieblichen Kind